Referenzen 1990-1999

 

In den Neunziger Jahren wurde ein Sicherheits- und Zutrittskontroll-System entwickelt und in der Instant-Kaffe-Fabrik der Fine Foods International in Berlin eingesetzt. mehr...

HDB Housing Development Board Singapore mehr...
IBM Tower Singapore
Flughafen Basrah Irak
World Trade Center Peking in China mehr...

MIRIAM (MIR Infrared Occultation Measurement), ein Projekt aus dem Bereich des Umweltschutzes und der Raumfahrttechnologie. Ein speziell für die Raumtauglichkeit entwickeltes Infrarot-Absorptions-Spektrometer wurde außen an dem Priroda-Modul angebracht und mit dem Modul am 23.4.1996 zur russischen Raumstation MIR geschickt und angedockt, um den Ozongehalt und den vieler Aerosole in den obersten Schichten der Atmosphäre zu messen.

 

Miriam


Die um die Erde in verschiedenen Höhen sich befindlichen Schichten der Atmosphäre werden von den parallelen Sonnenstrahlen durchlaufen. Dabei werden bestimmte Spektrallinien absorbiert durch die sich dort befindlichen Gas-Moleküle einschließlich Ozon. Die russische Raumstation MIR durchquert auf ihrer Umlaufbahn bei ihrem scheinbaren Sonnen-Untergang (wie auch -Aufgang) die Sonnenstrahlen von allen Höhenschichten nacheinander und kann dadurch die Verteilung der Aerosole in allen Höhen der Atmosphäre messen bis zu ihrer eigenen Höhe, dies alle 42 min. ihrer Erdumkreisung. Durch die Bahn der Mir, die Erddrehung und die Veränderung der Schräglage der Erdachse kommen alle Stellen der Erdatmosphäre in die Messzonen, so dass für alle Stellen und Höhen der Erdatmosphäre 48 Aerosole gemessen werden können.

 

Die Fourier-Infrarotabsorptionsspektroskopie der Atmosphäre mit der Sonne als Lichtquelle während des Sonnenunterganges bzw. Sonnenaufganges ist eine der wichtigsten Methoden, die Höhenverteilung von Spurengasen zu bestimmen.

Diese erfolgreiche Art der Spektroskopie wurde vorher nur von Flugzeugen und Ballonen ausgeführt. Die orbitierende MIR ermöglichte zum ersten Mal, auch die Transportwege der Spurengase sowie deren Quellen und Senken zu identifizieren.

Als Teil der sehr komplizierten Spektrometersonde erhielt unsere Firma von dem Institut für Raumfahrttechnologie der Freien Universität Berlin den Auftrag, die wichtige Mikrorechnersteuerung sowie den Infrarot-Sensor mit Kühlaggregat, durch einen Stirlingmotor betrieben, und die sehr schnelle Datenerfassung mit 800.000 Analog-Digitalumwandlungen pro Sekunde für die Abtastung der Spektrallinien-Absorption zu erstellen, und das noch unter Weltraumbedingungen. Mit mehreren Förderungen vom Land NRW, dem Bund und unter Beteiligung der Fachhochschule Düsseldorf (allein mit 10 Diplomarbeiten) sowie der Firma COMPAC als Subunternehmer, die Dr. Schäfer zusammen mit einem früheren Mitarbeiter gründete, wurde das ehrgeizige Projekt in der FU Berlin zusammen mit den anderen Teilen integriert und getestet. 1996 wurde es mit dem Priroda-Modul vom russischen Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan zur MIR gestartet und arbeitete dort bis zum Untergang der MIR erfolgreich.


Ein Home-Automation-System wurde entwickelt, das nur aus Mikrorechnern besteht. Teile der fertigen Entwicklung wurden an die Singapore Technologies / Electronics Ltd. verkauft, die sich die Rechte mit 2 Patenanmeldungen sicherte.

Home Automation

 

In dem neu entwickelten Home Automation System ist die intelligente Decken-Rose ein wichtiger Teil: Er empfängt Infrarot-Telegramme vom Remote Control-Gerät des Home Automation Systems, schaltet danach einzelne Lampen ein und dimmt sie, sendet angepasste Infrarot-Telegramme an Fernsehgerät zum Ein- und Ausschalten, zur Senderwahl und für Lautstärke-Änderungen, er hat einen neu patentierten Rauchdetektor, der im Falle der Auslösung einen Alarmton abgibt sowie Alarmmeldungen an das System absetzt und hat noch einen Bewegungsmelder, der beim Betreten des Raums automatisch das Licht einschaltet.

Zur energiesparenden Lichtsteuerung eines großen Bürokomplexes in Singapore wurde ein dezentrales Mikrorechner-gestütztes Lichtsteuerungssystem entwickelt, das von jedem Arbeitsplatz-PC aus die Helligkeit der umliegenden Leuchten zu dimmen gestattet und das Dimmen der Neon-Leuchten durch selbst-entwickelte Energie-sparende Vorschaltgeräte mit Fernanschluss betrieb. Diese Anlage sparte 35% der sonst benötigten elektrischen Energie ein und lieferte durch die Automatisierung mehr Arbeitsstättenkomfort.

 

 


Wir verwenden Cookies für die optimale Gestaltung der Webseite. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Infos finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. | Impressum