Die von modernen polykristallinen Solarmodulen mit TÜV-Zertifizierung erzeugte elektrische Energie wird mit 800 bis 950 kWh pro Jahr und Wp vorausgesagt, je nach Sonnenlage in Deutschland. Die Peakleistung Wp ist die Nennleistung eines Solarmoduls, z.B. 210 Wp. Im Rheintal sind 900 kWh Jahr pro ein realistischer Satz, der nach einem Betriebsjahr durch Zählerablesung überprüft werden kann.

In unserem Beispiel mit 48 Modulen je 210 Wp und 900 kWh pro Jahr errechnet sich eine Energie-Gewinnung von 48 x 0,21 x 900 = 9072 kWh pro Jahr.

Mit der per EEG-Gesetz für Anlagen unter 30 kWp und ihrer Inbetriebsetzung zwischen 1.4. und 31.12. 2010 ist die per Gesetz garantierte Vergütung 33,27 ct / kWh fest über 20,5 Jahre. Mit 48 Modulen also 9072 x 0,3327 = 3.018 € pro Jahr für die ersten 10,5 Jahre. Für die zweiten 10 Jahre wird mit 10% Minderung der Solarleistung gerechnet, also erhält man ca. 2.716 € pro Jahr. Insgesamt über 20,5 Jahre sind das ca. 58.850 €.

Über 20 Jahre hinaus wird auch noch Strom erzeugt, denn die Modulhersteller garantieren noch 80% der Modulleistung nach 25 Jahren. Die Stromvergütung ist jetzt nicht bekannt; Voraussagen geben aber an, dass bis dahin die Strompreise stark gestiegen sein werden, so dass auch nach 20 Jahren noch nennenswerte Erlöse erwartet werden können, die aber jetzt noch nicht einplanbar sind.

Genauere Berechnungen, z.B. mit Berücksichtigung der 3 tilgungsfreien Jahre des KfW-Kredites ergeben, dass man für das Beispiel eines Einfamilienhauses mit 48 Solarmodule insgesamt 10.636 € gewinnt, davon schon 9.000 € in den ersten 10,5 Jahren.

Fazit: Man benötigt kein Eigenkapital und erhält während der 20,5 Jahre garantiert 10.600 € Gewinn, davon 9.000 € bereits in den ersten 10,5 Jahren.

Auch nach den 20,5 Jahren Betriebszeit bringt die Anlage noch Geld, da sie ja auch dann noch Strom abgibt. Der Satz ist heute aber unbekannt, jedoch geben Voraussagen an, dass der Strompreis dann wesentlich höher ist als heute.

Zur Sicherheit dieser Berechnungen tragen folgende Fakten bei:

1.) Das EEG-Gesetz garantiert den über ca. 20,5 Jahre festen Erlös von dem Strom- abnehmenden Elektrounternehmen, das pünktlich am 1. jeden Monats zahlt (was man von Wohnraummietern nicht immer erwarten kann).

2.) Der Hersteller garantiert die Abgabeeffektivität mit noch mindestens 80% nach 25 Jahren.

3.) Die Hausversicherung für Brand, Diebstahl, Hagel wird um den Investitionsbetrag der Solaranlage erhöht und sichert daher diese Risiken ab.

4.) Der KfW-Kredit belastet nicht die Bonität, da für die Sicherheit zu diesem Kredit allein die Solaranlage und die Stromerlöse abgetreten werden; eine Grundbucheintragung, auch eine Baugenehmigung sind nicht erforderlich.

 

 

 


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